Satzung

Vereinssatzung der
Wächter der Weisheit



§ 1 // Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

(1) Der Verein führt den Namen "Wächter der Weisheit", im weiteren Verlauf dieser Satzung zur Vereinfachung nur als der 'Verein' bezeichnet.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Köln und soll beim zuständigen Amtsgerichts Köln eingetragen werden. Der Verein soll dann den Namenszusatz "e. V." tragen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 2 // Ziele und Aufgaben des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar ideelle Zwecke und erstrebt keine Gewinne.

(2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung aller Bereiche des gemeinschaftlichen und kulturellen Umgangs der Menschen beim Spielen von Computerspielen.

(3) Der Verein soll das allgemeine, positive Bild von Computerspielen und Computerspielern in der Öffentlichkeit fördern.

(4) Als Mittel dazu dient der Betrieb einer Onlineplattform für die Kommunikation der Mitglieder und sonstiger Computerspieler, sowie gemeinsame Aktivitäten und Zusammentreffen auch außerhalb von Computerspielen.


§ 3 // Mitgliedschaft im Verein

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Mitgliedschaft von juristischen Personen sieht diese Satzung nicht vor.

(2) Der Verein unterscheidet zwischen aktiven Mitgliedern, sowie Ehrenmitgliedern und Fördermitgliedern.

(3) Aktives Mitglied kann jede volljährige, natürliche Person sein, die die Ziele des Vereins mitträgt und das Vereinsleben aktiv mitgestalten will.

(4) Fördermitglieder unterstützen den Verein finanziell, sie nehmen nicht aktiv an der Gestaltung des Vereinslebens teil.

(5) Ehrenmitglieder des Vereins werden durch den Vorstand vorgeschlagen und durch die Mitgliederversammlung bestätigt. Die Bestätigung eines Ehrenmitgliedes erfolgt mit der einfachen Mehrheit der Stimmen in der Mitgliederversammlung.


§ 4 // Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Aktive Mitglieder sind zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags und Fördermitglieder sind zur Zahlung des Förderbeitrags verpflichtet. Die Ehrenmitglieder sind von allen Zahlungspflichten befreit.

(2) Aktive Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das volle Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Fördermitglieder haben ein Recht auf Anwesenheit und Beratung in der Mitgliederversammlung.

(3) Alle Mitglieder sind verpflichtet sich den Zielen und dem Zweck des Vereins entsprechend zu verhalten.

(4) Alle Mitglieder haben das Recht an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(5) Die Gründungsmitglieder des Vereins genießen Sonderrechte.


§ 5 // Beginn und Ende der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden.

(2) Der Vorstand entscheidet über die Annahme oder Ablehnung des Mitgliedschaftsantrags. Der Vorstand ist nicht verpflichtet die Gründe für die Entscheidung mitzuteilen.

(3) Die Mitgliedschaft beginnt mit Ablauf des Kalendertages an dem der Vorstand dem Aufnahmeantrag zugestimmt hat.

(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt des Mitglieds aus dem Verein, durch Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein oder durch den Tod des Mitgliedes.

(5) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

(6) Der Ausschluss eines Mitgliedes wird durch den Vorstand beschlossen. Die Gründe für den Ausschluss sind dem Mitglied mitzuteilen.

(7) Mit Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche, Pflichten und Rechte des Mitglieds an den Verein. Ein Anspruch auf Rückerstattung gezahlter Beiträge, gezahlter Spenden oder geleisteter sonstiger Unterstützungen ist generell ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf Zahlung rückständiger Beitragsforderungen gegen das ehemalige Mitglied bleibt hiervon unberührt. Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf des Kalendertages.


§ 6 // Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1) die Mitgliederversammlung,

2) der Vorstand,

3) und der erweiterte Vorstand.


§ 7 // Vorstand des Vereins

(1) Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, der Schatzmeister und der Schriftführer. Der Verein wird durch jeweils zwei Vorstände gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

(2) Der erweiterte Vorstand des Vereins setzt sich zusammen aus:

1) dem Vorsitzenden,

2) dem Schatzmeister,

3) dem Schriftführer,

4) und bis zu fünf Beisitzern.

(3) Der Vorstand und der erweiterte Vorstand werden durch die Mitgliederversammlung in freier Wahl gewählt.

(4) Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstands beträgt fünf Jahre. Die Amtszeit der Beisitzer im erweiterten Vorstand beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl von Mitgliedern des Vorstands und des erweiterten Vorstands ist möglich.

(5) Zur Wahl zum Vorstand und zum erweiterten Vorstand kann jedes aktive Mitglied des Vereins, der das dreißigste Lebensjahr vollendet hat, kandidieren. Der Kandidat muss das Vertrauen des Vorstands genießen oder als Unterstützung seiner Kandidatur zwei Drittel der Stimmen der Mitgliederversammlung auf sich vereinen.

(6) Für bestimmte Rechtsgeschäfte im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs bei der Erledigung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins kann durch Vorstandsbeschluss einem Mitglied des erweiterten Vorstands eine Einzelvertretungsvollmacht erteilt werden.

(7) Der Vorstand und der erweiterte Vorstand treffen Entscheidungen mit der einfachen Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Alle Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergeschrieben. Das Protokoll ist den Mitgliedern des Vereins spätestens drei Monate nach dem Beschluss zugänglich zu machen. Das Protokoll ist von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstands zu unterzeichnen.

(8) Scheidet ein Vorstandsmitglied nach § 26 BGB vor Ablauf der Amtszeit aus, so rückt nach Beschluss des Restvorstandes ein Beisitzer nach. Der nachgerückte Beisitzer ist für den Rest seiner Amtszeit Mitglied des Vorstandes nach § 26 BGB. Steht kein geeigneter Beisitzer zur Verfügung, so ist binnen Frist von 6 Wochen ein neues Mitglied des Vorstandes durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu wählen.

(9) Die Haftung des Vorstands beschränkt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(10) Die Abrufung eines Mitglieds des Vorstands nach § 27 BGB Absatz 2 ist nur aus wichtigem Grund möglich. Die Abberufung des Vorstandsmitglieds erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit zwei Drittel der Stimmen. Das abberufene Mitglied des Vorstands wird ersetzt nach den Bestimmungen von § 7 Absatz 8 der Satzung.

(11) Die Aufgaben und Befugnisse des erweiterten Vorstands werden im Einklang mit der Vereinssatzung durch die Geschäftsordnung des Vorstands festgelegt.


§ 8 // Mitgliederversammlung des Vereins

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

(2) Der Versammlungsleiter der Mitgliederversammlung ist der Vorsitzende des Vorstands. Ersatzweise kann auch ein Mitglied des erweiterten Vorstands, welches durch den Vorstand bestimmt wurde, Versammlungsleiter sein.

(3) Die Mitgliederversammlung allein hat über die folgenden Fragen und Angelegenheiten zu entscheiden:

a) die Wahl des Vorstandes,

b) die Wahl der Kassenprüfer,

c) die Änderung des Satzung,

d) die Auflösung des Vereins,

e) die Entlastung des Vorstands,

f) die Annahme des Jahresberichtes,

g) die Festlegung der Mitgliedsbeiträge,

h) die Geschäftsordnung des Vorstands zu genehmigen.

(4) Die Gründungsmitglieder besitzen ein gemeinschaftliches Veto-Recht bei Anträgen und Abstimmungen nach § 8 Absatz 3, Satz c und Satz d, dieser Satzung. Diese Abstimmungen bedürfen einer einfachen Mehrheit der Stimmen der noch im Verein vertretenen Gründungsmitglieder um wirksam zu werden.

(5) Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand mindestens einmal im Jahr einberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich mit einem Vorlauf von mindestens vier Wochen. Die Schriftlichkeit ist gewahrt, wenn die Einberufung per E-Mail erfolgt. Die Einberufungsmitteilung enthält die Tagesordnung sowie zum Beschluss vorliegende Anträge.

(6) Der Vorstand hat auf schriftliches Verlangen von einem Drittel der stimmberechtigten Mitglieder unter der Angabe des Zwecks und der Gründe für eine Mitgliederversammlung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

(7) Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll festgehalten. Das Protokoll ist den Mitgliedern innerhalb von drei Wochen zugänglich zu machen. Das Protokoll ist von mindestens zwei Mitgliedern des Vorstands zu unterzeichnen.

(8) Auf Antrag der Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder kann die Mitgliederversammlung fernmündlich (z.B. als Telefonkonferenz, Videokonferenz oder vergleichbar) erfolgen. Der Vorstand hat in diesem Fall geeignete Maßnahmen zu ergreifen.


§ 9 // Stimmrecht und Beschlussfähigkeit

(1) Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar und kann nur persönlich ausgeübt werden.

(2) Abweichend zur Regelung aus § 9 Absatz 1 dieser Satzung haben Gründungsmitglieder des Vereins auf Grund ihres Sonderrechts das dreifache Stimmgewicht in der Mitgliederversammlung. Eine Aufteilung auf Teilstimmen ist nicht möglich.

(3) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

(4) Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereins sind nur mit der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen möglich.

(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

(6) Abweichend zur Regelung aus § 9 Absatz 5 dieser Satzung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig und erfolgreich zusammengetreten wenn dies einstimmig durch den Vorstand festgestellt wird. In diesem Fall sind Abstimmungen nach § 9 Absatz 4 dieser Satzung nicht zulässig.


§ 10 // Beiträge

(1) Der Mitgliedsbeitrag wird durch die Mitgliederversammlung auf Empfehlung des Vorstands festgelegt.

(2) Der Förderbeitrag wird durch den Vorstand festgelegt.

(3) Die Zahlungsmodalitäten regelt die jeweils gültige Beitragsordnung.


§ 11 // Kassenprüfung

(1) Durch die Mitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer zu wählen.

(2) Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand oder einem durch den Vorstand bestellten Gremium nicht angehören.

(3) Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben.

(4) Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.


§ 12 // Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft. Den Empfänger bestimmt die Mitgliederversammlung zugleich mit dem Beschluss zur Auflösung des Vereins.

(2) Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.


Köln, im August 2011